[Rezension] Kranichland – Anja Baumheier

Ein Brief bringt das Leben von Theresa Matusiak vollkommen durcheinander: Ihre vor Kurzem verstorbene Schwester Marlene habe ihr ein Haus vererbt. Sie kann es kaum glauben, das muss ein Missverständnis sein, denn – davon ist Theresa überzeugt – Marlene ist schon lange tot. Gestorben bei einem Bootsunfall, so hatten es ihre Eltern damals berichtet. Gemeinsam mit ihrer großen Schwester Charlotte und deren Tochter begibt sich Theresa auf Spurensuche und deckt schließlich ein lang verborgenes Familiengeheimnis auf.Weiterlesen

Für mehr Autorinnenzeit – ein Interview mit Sven Hensel auf der #fbm17

Im Mai dieses Jahres startete der Autor Sven Hensel die Autorinnenzeit. Sein Ziel war es, Schriftstellerinnen bewusst einen Monat lang in den Fokus zu rücken und ihnen die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie verdienen. Ich traf Sven auf der Frankfurter Buchmesse. Erstmals spricht er in einem Interview über seine Aktion, die Ungleichbehandlung der Geschlechter in der Buchbranche und darüber, wie es im kommenden Jahr mit der Autorinnenzeit weitergeht.Weiterlesen

Gender, Tod und Marktwirtschaft – mein Rückblick auf das #litcamp17

Wer viel liest und sich gern unter Menschen begibt, wer die Spontaneität eines Barcamps einer durchgeplanten Vortragsveranstaltung vorzieht, der sollte es vielleicht mal mit einem Besuch beim nächsten Literaturcamp Heidelberg versuchen. In diesem Jahr fanden sich rund 200 Bücherbegeisterte zum #litcamp17 zusammen. Mein (später) Rückblick auf die Veranstaltung.Weiterlesen

[Rezension] Der Wind war es – Nataša Dragni?

In der Abgeschiedenheit einer kleinen, kroatischen Insel wollen sechs junge Leute ein Theaterstück proben, doch ihr alltägliches Drama holt sie immer wieder ein. Wie zu erwarten war, endet der Ausflug mit einer wirklichen Tragödie. Dies ist zusammengefasst eigentlich schon die Geschichte des Romans „Der Wind war es“ von Nataša Dragni?.Weiterlesen

Digitales auf der Frankfurter Buchmesse – #fbm16

Die Frankfurter Buchmesse ist ein Paradies für Freunde des Printmediums Buch, doch auch die zunehmende Digitalisierung in der Branche war in diesem Jahr an vielen Ecken spürbar. Nicht nur neue Vermarktungsmodelle für Bücher und Software für Autoren und Buchhändler wurden vorgestellt, auch die Produktwelt ist im Wandel. Und damit ist nicht nur die Übertragung der Printinhalte in digitale Formate wie E-Books gemeint. Zwei Tage lang habe ich mich über das Messegelände in Frankfurt treiben lassen. Hier ein paar Eindrücke von meinem Rundgang.Weiterlesen

[Rezension] Aller Liebe Anfang – Judith Hermann

„Aller Liebe Anfang“ heißt der erste Roman von Judith Hermann. Vielen ist sie keine Unbekannte. Ihre Erzählbände „Sommerhaus, später“ (1998) und „Nichts als Gespenster“ (2003) wurden zu Recht hoch gelobt. Und auch die fünf Erzählungen in „Alice“ wurden zuletzt 2009 auf dem internationalen Parkett gefeiert.Weiterlesen

[Rezension] „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ – Benjamin Alire Sáenz

Verschiedener als Aristoteles und Dante könnten Freunde wohl kaum sein. Der eine, Dante, ist klug und bringt Aristoteles, genannt Ari, – im wahren und auch im übertragenen Sinne – das Schwimmen bei. Mit „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ ist Benjamin Alire Sáenz ein philosophischer Roman gelungen, der sich sanft dem Thema Homosexualität annähert.Weiterlesen