Sexting an Schulen: Theaterpremiere im Bühnenboden

Das Thema Sexting beschäftigt derzeit viele Schüler, Eltern und Pädagogen. Kein Wunder, denn Sexting an Schulen wird schnell mit dem Begriff Cybermobbing in Verbindung gebracht. Sobald erotische Bilder von Mädchen oder Jungen in Umlauf gebracht werden, droht den Betroffenen der reinste Spießrutenlauf. Unser Theaterstück „WWW – welt weit weg“ am Kammertheater Der kleine Bühnenboden möchte eine Grundlage bilden, um mit Jugendlichen zum Thema ins Gespräch zu kommen.

Ein Stück über Sexting für Jugendliche ab 14 Jahren

„Sexting ist die private Verbreitung erotischen Bildmaterials des eigenen Körpers über Multimedia Messaging Services durch Mobiltelefone.“ (Quelle Wikipedia)

Du bist Jugendliche und erlebst gerade deine erste Beziehung? Oder du hast bereits sexuelle Erfahrungen gesammelt? Ganz gleich, in welchem Alter und mit wie viel Erfahrung, Sexting ist eine Praxis, die heutzutage viele Menschen ausleben möchten. Vielleicht findest auch du erotische Bilder von dir und deinem Partner prickelnd und möchtest gerne auch über das Smartphone intime Momente erleben.

Unser Stück

Sexting an Schulen, Theaterstück am kleinen Bühnenboden

Johanna Kollet und Stefan Nászay im Theaterstück „WWW – welt weit weg“. Foto: ek

Es gibt allerdings viele Fragen, die sich im Zusammenhang mit Sexting stellen: Ist das etwa unmoralisch? Und selbst wenn nicht, ist es klug? Wie verhältst du dich, wenn dich jemand zu Nacktbildern überreden will? Und was kannst du tun, wenn das Material ungewollt in die falschen Hände gerät? Oft werden Schüler(innen) gemobbt, wenn ihre Sexting-Bilder oder -Videos sich zum Beispiel über soziale Netzwerke oder Messenger verbreitet haben.Sie trauen sich anschließend nicht mehr in die Schule und erleben tiefe Scham. Aber nicht nur dieses Szenario wird uns in unserem neuen Theaterstück beschäftigen. Auch juristisches Wissen, was überhaupt erlaubt ist, soll vermittelt werden.

Das sagt die Presse zu unserer Aufführung:

„Johanna Kollet und Stefan Nászay zeigen zum einen die bedrohliche Seite, die Sexting haben kann, und zum anderen aber auch in logisch und emotional nachvollziehbaren Szenen konstruktiv Lösungswege auf. (…) Eingespielt werden per Band rechtliche Hinweise, wann die Verbreitung von Bildern anderer eine Straftat werden kann.“

Hier geht’s zum vollständigen Artikel in den Westfälischen Nachrichten.

Das Team

In Zusammenarbeit mit Alexander Daum, Sexualpädagoge bei der AWO Münster und unter anderem verantwortlich für das Projekt Liebesleben, ist im Kammertheater Der kleine Bühnenboden ein Stück über Sexting entstanden, das junge Menschen dazu auffordern möchte, über das eigene Verhalten – auch gegenüber Mobbingopfern – zu reflektieren. Das Theaterprojekt wird gefördert von den Musik- und Theaterfreunden Münster und dem Kulturamt Münster.

Mitwirkende: Konrad Haller (Regie), Johanna Kollet und Stefan Nászay (Schauspiel) sowie Edda Klepp (Dramaturgie).

Booking-Kontakt: Konrad Haller, Kammertheater Der kleine Bühnenboden, Tel. 0251-66 17 59 (Anrufbeantworter), E-Mail: info@derkleinebuehnenboden.de

 

 

 

 

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