Mutmachparade

Was mir Mut macht #Mutmachparade

Manchmal fehlen einem die Worte. Manchmal ist jedes Wort zu viel. Manchmal aber können Worte auch Brücken bauen. Mir hat das Schreiben über schwere Zeiten hinweggeholfen, es hat mir neue Erfahrungshorizonte eröffnet und mich mit vielen einzigartigen Menschen zusammengebracht – im realen Leben und virtuell. Heute sind Texte mein Handwerkszeug und sie sichern mir meinen Lebensunterhalt. Angefangen hat meine professionelle Tätigkeit als Autorin vor fast zehn Jahren mit Bloggen. Eines meiner Blogs brachte mich auch mit Johannes Korten in Verbindung.

Das Netz ist ein guter Ort

Vergangene Woche ist Johannes gestorben. Zu früh. Viel ist in den vergangenen Tagen über ihn geschrieben worden. Ich möchte meine erste virtuelle Begegnung mit ihm zum Thema dieses Postings machen, weil auch mich sein Tod sehr berührt hat. Im Mai 2014 stieß ich – mehr durch Zufall – auf die #Mutmachparade auf seinem Jazzblog und nahm daran teil. Ich finde, heute ist ein passender Tag, diesen Hashtag wieder aufleben zu lassen. Es könnte ein kleiner Beitrag sein, das Netz zu einem guten Ort zu machen, wie Johannes es sich von uns allen gewünscht hat.

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#webseidank

#webseidank: Auf den Blickwinkel kommt es an

#webseidank lautet das Motto der aktuellen Blogparade auf dem Blog von Thomas F. Reis und Annette Schwindt. Was hast du dem Netz zu verdanken? Wo hatte es einen positiven Einfluss auf dein Leben? Es gefällt mir, diese Perspektive einzunehmen. Neben all den belastenden Themen wie Datenmissbrauch, Cyberkriminalität und Hasskommentaren im Netz, die durch die Web-Gazetten geistern, ist es an der Zeit, den Blick auf die Faktoren zu richten, die uns voranbringen.

Ich bin der Überzeugung, dass wir als Gesellschaft der Erfindung des Internets, vor allem in der 4.0-Variante, viel zu verdanken haben. Die Chancen überwiegen. Wie so oft liegt es an jedem einzelnen, hier Verantwortung zu übernehmen und die Mittel, die zur Verfügung stehen, richtig einzusetzen. Es ist wichtig, dass das zur Sprache kommt! Also vielen Dank für das tolle Thema. Hier ist mein Beitrag zur Blogparade. Ein Gedankenstrom.

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Bloggen für Autoren – #litcamp16

Viele Autoren bloggen. Wenn sie schreiben, fühlen sie sich in ihrem Element. Allerdings gibt es eine Besonderheit, die Autorenblogs von anderen Bloggern abhebt. Darüber und über einige nützliche Tipps zum Thema hielt ich auf dem diesjährigen Literaturcamp Heidelberg eine Session. Hier eine Zusammenfassung.

Warum überhaupt bloggen?

Es gibt viele gute Gründe, als Autor ein Blog zu schreiben. Spaß an der Freude, der Wunsch sich auszudrücken und andere am Prozess des Schreibens teilhaben zu lassen zum Beispiel. Doch auch diese Punkte sprechen dafür:

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Das Maß der Dinge (Theater Delüx)

Wider den Selbstoptimierungswahn – Premiere von „Das Maß der Dinge“

Welche gesellschaftliche Aufgabe erfüllt Kunst und wie weit darf sie gehen? Diese Frage ist so alt wie der akademische Begriff der Kunst selbst. Wir erschaffen und denken gleichzeitig (auf wissenschaftlicher Ebene) darüber nach, warum wir erschaffen. Im Kern wirft uns das immer auf eines zurück: auf unser Verhältnis zu uns selbst und zu dem Anderen.

Es geht um Beziehung in Neil LaButes Theaterstück „Das Maß der Dinge“. Um Beziehung und um Bindung. Eine Bindung, die auch Abhängigkeit genannt werden könnte. Ein schüchterner junger Mann lernt in einem Museum eine faszinierende Frau kennen. Er verfällt ihr mit Haut und Haar und passt sich bereitwillig ihren Erwartungen an.

Sie umgekehrt fordert ihn heraus, traktiert ihn mit Zuckerbrot und Peitsche und macht sich dabei sein angeschlagenes Selbstwertgefühl zunutze. Am Hawerkamp, Halle B/Münster brachte das Theater Delüx das beklemmende Zwei-Personen-Drama zur Aufführung.

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Effizienz im Job – wie du deinen Arbeitsalltag sinnvoll strukturieren kannst

Wer schon einmal selbständig gearbeitet hat, der weiß: Selbstmanagement und die Organisation der Arbeitsabläufe sind eine echte Herausforderung. Niemand gibt dir einen genauen Zeitplan vor. Es gibt zwar Deadlines, aber den Weg dorthin bestreitest du häufig allein. Das verlangt einem einiges ab. Aber nicht nur Selbständige betrifft das Thema Zeitmanagement, auch für Festangestellte ist es wichtig, die anstehenden Aufgaben effizient abzuarbeiten, um Überstunden zu vermeiden und ihre Kräfte beisammen zu halten.

Die 85-Prozent-Formel

Wir alle wissen: Dinge, die vorher nicht planbar sind, gibt es zu Hauf. Für sie sollten Ressourcen freigehalten werden. Nicht umsonst empfiehlt Gunter Dueck in seinem Buch „Schwarmdumm“ eine maximale Plan-Auslastung von 80 bis 85 Prozent – insbesondere für Führungspersonen. Auch für Manager hat der Tag schließlich nur 24 Stunden und die persönlichen Ressourcen sind begrenzt. Wer wichtige Entscheidungen zu treffen hat, schnell auf Unvorhergesehenes reagieren und den Überblick behalten muss, sollte besonders auf sich achten und seine Tage sinnvoll strukturieren. Und er sollte eben nur 85 Prozent seiner Zeit fest verplanen.

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Was sich bei Töfte Texte künftig ändern wird

Als ich im vergangenen Jahr mein Blog Töfte Texte startete, stand ich am Anfang einer Bewerbungsphase. Ich wollte mich thematisch als Online Marketerin und Texterin positionieren und entsprechend einen Ort schaffen, an dem potenzielle Arbeit- oder Auftraggeber einen Eindruck von mir, meiner Schreibe und meinem Fachwissen gewinnen konnten. In der Zwischenzeit ist viel geschehen und mein Leben hat sich durch meinen aktuellen Job verändert. Entsprechend änderte sich auch mein Ziel für dieses Blog.

Positionierung versus Vielfalt – ein Widerspruch?

Künftig möchte ich mich hier austoben und diverse Themen bespielen. Und ich höre sie schon, die Marketing-Experten: „Neeeiiiin! Was ist mit deiner klaren Positionierung!!??“ Ich mache mir da keine Sorgen. Was in jedem Fall bleibt, ist meine Passion für Sprache, Text und Online Marketing. Gut möglich ist es allerdings, dass ich auch öfter mal Off-Topic-Themen anschneide, wenn sie mir vor die Füße gespült werden und es mir in den Fingern juckt. Positionierung ist eine feine Sache und ich würde jedem nur empfehlen, der mit seinem Blog ein Business aufmachen möchte, sich messbare Ziele zu setzen, seine Zielgruppe zu kennen und sich möglichst spitz zu positionieren.

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Für eine neue Streitkultur oder: Warum ich Perspective Daily unterstütze

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Oft lässt sie Dinge größer erscheinen als sie sind. Die Spinne wird für den Ängstlichen zum unüberwindbaren Hindernis, die Maus zur lebensbedrohlichen Bestie. Für den Soziophobiker kann selbst ein anstehender Anruf bei der Auskunft dazu führen, dass er tagelang immer wieder unter Schweißausbrüchen und Panik leidet. Auf der anderen Seite kann Angst auch ein Indikator sein für drohende Gefahr. Die Schwierigkeit besteht darin, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit, sich vielleicht unbewusste Motive bewusst zu machen. Reflexionsvermögen. Und die Bereitschaft, sich Denkfehler und Schwächen einzugestehen, um gegebenenfalls seine eigenen Schlüsse zu hinterfragen und auch sein Verhalten zu korrigieren. Angst ist überlebenswichtig, vor allem bei akuten Bedrohungen. Als (chronischer) Dauerzustand kann sie hingegen viele negative Folgen haben.

Eines der Probleme: Angst verstellt uns oft den Blick und lässt vermeintliche Bedrohungen so real erscheinen, dass für eine Überprüfung kein Anlass zu bestehen scheint. Dennoch halte ich eine differenzierte Betrachtung, ein Verstehen dessen, was um uns und in uns geschieht, für unverzichtbar. Dies ist einer der Gründe, warum ich Perspective Daily unterstütze. Und es ist nicht der einzige.

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Kritiker-Typen und wie Sie mit ihnen umgehen können

Kritik ist eine wichtige Quelle für Unternehmen, Fehler zu erkennen und die Kundenbindung zu stärken. Dennoch scheuen viele davor zurück, sich dem Thema „Beschwerdemanagement“ strategisch und in vollem Umfang zu widmen. Die Sorge, die dahinter steckt: Wenn wir oft kritisiert werden und das auch möglicherweise noch über öffentlich einsehbare Kanäle, dann könnte das dem Image empfindlichen Schaden zufügen.

Die Sorge ist nicht unberechtigt, denn wiederkehrende Beschwerden können auf einen nicht beseitigten Mangel hinweisen. Doch davon können Sie auch profitieren, wenn Sie sich der Mängel annehmen und transparent kommunizieren. Heißt: Wenn Sie Ihre Kunden ernst nehmen und Ihre Scheuklappen ablegen.

Bei der Außenwahrnehmung eines Unternehmens spielt es nämlich auch und vor allem eine Rolle, ob und wie Sie auf Kritik und Beschwerden reagieren. Bemühen Sie sich um einen Dialog und um die Lösung des Problems? Gehen Sie höflich und sachlich auf Ihre Kunden ein, selbst wenn diese derartige Attribute manchmal vermissen lassen? Ist Ihre Kommunikation klar und verständlich, sofern dies auf schriftlicher Ebene möglich ist? Machen Sie Ihre Entscheidungen transparent, auch wenn Sie nicht in jedem Fall damit auf Gegenliebe stoßen werden? Es lohnt sich, dies im Team offen, ehrlich und mit Regelmäßigkeit zu überprüfen.

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Was Sie beim Versenden von Werbemails beachten sollten

Eine Nachbarin hat mir vor kurzem ihren Schlüssel gegeben. Wir haben vereinbart, dass ich bei ihr Blumen gieße, wenn sie im Urlaub ist. Allerdings habe ich jetzt gerade ein Anliegen und habe das Bedürfnis, sie zu sehen. Da ich weiß, dass sie zu Hause ist, gehe ich die zwei Etagen nach unten, schließe ihre Wohnung auf und betrete ungefragt ihr Wohnzimmer. Zu meinem Erstaunen reagiert meine Nachbarin nicht sehr begeistert.

„Du kannst doch nicht einfach so in mein Appartment kommen“, beschwert sie sich. „Ich möchte das nicht.“ Ich aber verstehe nicht, wo ihr Problem liegt. Schließlich hat sie mir doch freiwillig ihren Schlüssel ausgehändigt. „Die Tatsache, dass du mir deinen Schlüssel gegeben hast und ich freien Zugang zum Treppenhaus habe, kann ich ja wohl als Einverständnis werten“, kontere ich daher bestimmt. Ihr Tonfall gefällt mir gar nicht. Auch als sie mir ihren Standpunkt noch erklären will und etwas von „Hausfriedensbruch“ faselt, lenke ich nicht ein. „Vielen Dank für deine Belehrung“, motze ich schließlich beleidigt, werfe ihr den Schlüssel vor die Füße und ziehe von dannen. Soll sie doch ihre Blumen in Zukunft alleine gießen, wenn sie sich so anstellt!

Natürlich ist dieses Beispiel frei erfunden. Allerdings habe ich erst vor ein paar Wochen etwas ganz Ähnliches erlebt. Dabei ging es nicht um ein materielles Gut (Schlüssel), sondern um meine E-Mail-Adresse, also einen immateriellen Besitz. Ich hatte sie zum Zwecke der Kontaktaufnahme weitergegeben, einer Nutzung zu Werbezwecken hatte ich nicht zugestimmt. Trotzdem erreichte mich schon kurz darauf die erste Werbemail. Ein Einsehen hatte die Absenderin selbst nach ausführlicher sachlicher Erklärung nicht. Warum ich es für wichtig halte, sich in der Verwendung von Daten an bestimmte Regeln zu halten, davon handelt mein heutiger Blogbeitrag. 

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Content Marketing – Werben Sie nicht länger, hören Sie zu!

Er gilt als der Retter in der Not, als Heilsbringer angeschlagener Werbestrategien und überhaupt als Schlüssel in der Kundenkommunikation für Unternehmen: guter Content. Täglich lese ich diesen Begriff mehrfach auf verschiedenen Medien. Marketing-Fachleute, insbesondere die im Online-Marketing-Bereich, nutzen das Wort Content mit großer Selbstverständlichkeit. Doch Content und erfolgreiches Content Marketing sind zwei Paar Schuh.

Immer häufiger suchen Kunden aktiv nach passenden Angeboten im Netz. Knapp 80 Prozent der Deutschen verfügen mittlerweile über einen eigenen Internetzugang. Mehr als 50 Prozent surfen mobil. (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie) Was nicht interessant erscheint, wird schnell weggeklickt. Entsprechend wächst der Druck auf Marketing- und PR-Abteilungen, im Wettbewerb mitzuhalten. Öffentlichkeitsarbeit auf der einen, werbewirksame Methodik auf der anderen Seite. Was beide Disziplinen oft noch nicht wahrhaben wollen: Sie sind sich so nah wie nie zuvor.

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