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Was sich bei Töfte Texte künftig ändern wird

Als ich im vergangenen Jahr mein Blog Töfte Texte startete, stand ich am Anfang einer Bewerbungsphase. Ich wollte mich thematisch als Online Marketerin und Texterin positionieren und entsprechend einen Ort schaffen, an dem potenzielle Arbeit- oder Auftraggeber einen Eindruck von mir, meiner Schreibe und meinem Fachwissen gewinnen konnten. In der Zwischenzeit ist viel geschehen und mein Leben hat sich durch meinen aktuellen Job verändert. Entsprechend änderte sich auch mein Ziel für dieses Blog.

Positionierung versus Vielfalt – ein Widerspruch?

Künftig möchte ich mich hier austoben und diverse Themen bespielen. Und ich höre sie schon, die Marketing-Experten: „Neeeiiiin! Was ist mit deiner klaren Positionierung!!??“ Ich mache mir da keine Sorgen. Was in jedem Fall bleibt, ist meine Passion für Sprache, Text und Online Marketing. Gut möglich ist es allerdings, dass ich auch öfter mal Off-Topic-Themen anschneide, wenn sie mir vor die Füße gespült werden und es mir in den Fingern juckt. Positionierung ist eine feine Sache und ich würde jedem nur empfehlen, der mit seinem Blog ein Business aufmachen möchte, sich messbare Ziele zu setzen, seine Zielgruppe zu kennen und sich möglichst spitz zu positionieren.Continue reading

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Für eine neue Streitkultur oder: Warum ich Perspective Daily unterstütze

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Oft lässt sie Dinge größer erscheinen als sie sind. Die Spinne wird für den Ängstlichen zum unüberwindbaren Hindernis, die Maus zur lebensbedrohlichen Bestie. Für den Soziophobiker kann selbst ein anstehender Anruf bei der Auskunft dazu führen, dass er tagelang immer wieder unter Schweißausbrüchen und Panik leidet. Auf der anderen Seite kann Angst auch ein Indikator sein für drohende Gefahr. Die Schwierigkeit besteht darin, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit, sich vielleicht unbewusste Motive bewusst zu machen. Reflexionsvermögen. Und die Bereitschaft, sich Denkfehler und Schwächen einzugestehen, um gegebenenfalls seine eigenen Schlüsse zu hinterfragen und auch sein Verhalten zu korrigieren. Angst ist überlebenswichtig, vor allem bei akuten Bedrohungen. Als (chronischer) Dauerzustand kann sie hingegen viele negative Folgen haben.

Eines der Probleme: Angst verstellt uns oft den Blick und lässt vermeintliche Bedrohungen so real erscheinen, dass für eine Überprüfung kein Anlass zu bestehen scheint. Dennoch halte ich eine differenzierte Betrachtung, ein Verstehen dessen, was um uns und in uns geschieht, für unverzichtbar. Dies ist einer der Gründe, warum ich Perspective Daily unterstütze. Und es ist nicht der einzige.Continue reading

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Kritiker-Typen und wie Sie mit ihnen umgehen können

Kritik ist eine wichtige Quelle für Unternehmen, Fehler zu erkennen und die Kundenbindung zu stärken. Dennoch scheuen viele davor zurück, sich dem Thema „Beschwerdemanagement“ strategisch und in vollem Umfang zu widmen. Die Sorge, die dahinter steckt: Wenn wir oft kritisiert werden und das auch möglicherweise noch über öffentlich einsehbare Kanäle, dann könnte das dem Image empfindlichen Schaden zufügen.

Die Sorge ist nicht unberechtigt, denn wiederkehrende Beschwerden können auf einen nicht beseitigten Mangel hinweisen. Doch davon können Sie auch profitieren, wenn Sie sich der Mängel annehmen und transparent kommunizieren. Heißt: Wenn Sie Ihre Kunden ernst nehmen und Ihre Scheuklappen ablegen.

Bei der Außenwahrnehmung eines Unternehmens spielt es nämlich auch und vor allem eine Rolle, ob und wie Sie auf Kritik und Beschwerden reagieren. Bemühen Sie sich um einen Dialog und um die Lösung des Problems? Gehen Sie höflich und sachlich auf Ihre Kunden ein, selbst wenn diese derartige Attribute manchmal vermissen lassen? Ist Ihre Kommunikation klar und verständlich, sofern dies auf schriftlicher Ebene möglich ist? Machen Sie Ihre Entscheidungen transparent, auch wenn Sie nicht in jedem Fall damit auf Gegenliebe stoßen werden? Es lohnt sich, dies im Team offen, ehrlich und mit Regelmäßigkeit zu überprüfen.Continue reading

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Was Sie beim Versenden von Werbemails beachten sollten

Eine Nachbarin hat mir vor kurzem ihren Schlüssel gegeben. Wir haben vereinbart, dass ich bei ihr Blumen gieße, wenn sie im Urlaub ist. Allerdings habe ich jetzt gerade ein Anliegen und habe das Bedürfnis, sie zu sehen. Da ich weiß, dass sie zu Hause ist, gehe ich die zwei Etagen nach unten, schließe ihre Wohnung auf und betrete ungefragt ihr Wohnzimmer. Zu meinem Erstaunen reagiert meine Nachbarin nicht sehr begeistert.

„Du kannst doch nicht einfach so in mein Appartment kommen“, beschwert sie sich. „Ich möchte das nicht.“ Ich aber verstehe nicht, wo ihr Problem liegt. Schließlich hat sie mir doch freiwillig ihren Schlüssel ausgehändigt. „Die Tatsache, dass du mir deinen Schlüssel gegeben hast und ich freien Zugang zum Treppenhaus habe, kann ich ja wohl als Einverständnis werten“, kontere ich daher bestimmt. Ihr Tonfall gefällt mir gar nicht. Auch als sie mir ihren Standpunkt noch erklären will und etwas von „Hausfriedensbruch“ faselt, lenke ich nicht ein. „Vielen Dank für deine Belehrung“, motze ich schließlich beleidigt, werfe ihr den Schlüssel vor die Füße und ziehe von dannen. Soll sie doch ihre Blumen in Zukunft alleine gießen, wenn sie sich so anstellt!

Natürlich ist dieses Beispiel frei erfunden. Allerdings habe ich erst vor ein paar Wochen etwas ganz Ähnliches erlebt. Dabei ging es nicht um ein materielles Gut (Schlüssel), sondern um meine E-Mail-Adresse, also einen immateriellen Besitz. Ich hatte sie zum Zwecke der Kontaktaufnahme weitergegeben, einer Nutzung zu Werbezwecken hatte ich nicht zugestimmt. Trotzdem erreichte mich schon kurz darauf die erste Werbemail. Ein Einsehen hatte die Absenderin selbst nach ausführlicher sachlicher Erklärung nicht. Warum ich es für wichtig halte, sich in der Verwendung von Daten an bestimmte Regeln zu halten, davon handelt mein heutiger Blogbeitrag. Continue reading

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Content Marketing – Werben Sie nicht länger, hören Sie zu!

Er gilt als der Retter in der Not, als Heilsbringer angeschlagener Werbestrategien und überhaupt als Schlüssel in der Kundenkommunikation für Unternehmen: guter Content. Täglich lese ich diesen Begriff mehrfach auf verschiedenen Medien. Marketing-Fachleute, insbesondere die im Online-Marketing-Bereich, nutzen das Wort Content mit großer Selbstverständlichkeit. Doch Content und erfolgreiches Content Marketing sind zwei Paar Schuh.

Immer häufiger suchen Kunden aktiv nach passenden Angeboten im Netz. Knapp 80 Prozent der Deutschen verfügen mittlerweile über einen eigenen Internetzugang. Mehr als 50 Prozent surfen mobil. (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie) Was nicht interessant erscheint, wird schnell weggeklickt. Entsprechend wächst der Druck auf Marketing- und PR-Abteilungen, im Wettbewerb mitzuhalten. Öffentlichkeitsarbeit auf der einen, werbewirksame Methodik auf der anderen Seite. Was beide Disziplinen oft noch nicht wahrhaben wollen: Sie sind sich so nah wie nie zuvor.Continue reading

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Agil im Kopf oder: Wie Sie sich als Unternehmer der Digitalisierung nähern können

Sie kennen das: Da gibt es dieses Internet und langsam schwant Ihnen, dass das wohl doch keine Phase ist, die wieder vorbei geht. Im Gegenteil. Der Online-Handel boomt, immer mehr Menschen greifen zum Smartphone und zum Tablet, um sich über neue Produkte zu informieren oder Einkäufe direkt nach Hause zu ordern. Auch Dienstleistungsunternehmen werden von Verbrauchern zunächst online angesteuert. Wer im Netz nicht präsent ist, fällt schnell durch’s Raster.

„Wir müssen was tun“, denken Sie sich vielleicht. „Und zwar schnell!“ Und doch wird Ihnen ganz anders bei dem Gedanken, denn eigentlich, so müssen Sie zugeben, kennen Sie sich nicht gut aus, haben Sie selbst und ihre Mitarbeiter für soziale Medien keine Zeit und für externe Berater fehlt Ihnen das Geld. Eigentlich. Genau genommen, wenn Sie es sich so recht überlegen, sehen Sie schon jetzt den Wald vor lauter Bäumen nicht, erscheint Ihnen der Sprung in die digitale Welt schier unerklimmbar. Folglich können Sie es auch gleich lassen. Denken Sie. Wenn auch mit Bauchschmerzen.

In meinem heutigen Blogbeitrag beschäftige ich mich damit, wie Sie als kleiner, mittelständischer Unternehmer eine gute Online-PR-Strategie entwickeln können, indem sie sich dem Thema Digitalisierung schrittweise nähern. Ich habe mich zu dem Artikel inspirieren lassen, nachdem ich den Text „Agiles Marketing in der digitalen Kommunikation“ von Babak Zand gelesen habe. Aus diesem Grund nehme ich auch an seiner gleichnamigen Blogparade zum Thema teil.

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Warum eine Strategie im Online Marketing wichtig ist

Stellen Sie sich vor, Sie möchten am Wochenende einen Ausflug mit dem Auto machen. Das Ziel kennen Sie so ungefähr, der Weg dahin ist allerdings lang und Sie sind ihn noch nie gefahren. Aktuell haben Sie nicht einmal eine konkrete Vorstellung davon, in welche Richtung Sie starten sollten und wie viele verschiedene Strecken es gibt. Geschweige denn, welche für Sie überhaupt die geeignetste wäre.

Was würden Sie also tun? Einfach losfahren und mal schauen, wo Sie ankommen? Im Zweifel weite Umwege in Kauf nehmen? Sich auf Ihr Bauchgefühl verlassen, obgleich Sie – was Ihnen bis eben gar nicht bewusst war – gar keinen Führerschein und auch nur eine grobe Vorstellung davon haben, wie ein Auto funktioniert? Oder würden Sie auf fachkundige Unterstützung setzen, indem Sie entweder Profis engagieren oder sich das geforderte Know-How erstmal selbst aneignen? Sie könnten schließlich, nachdem Sie das Problem mit der technischen Umsetzung in den Blick genommen haben, eine Karte bemühen oder nach dem Weg fragen.

Unterm Strich wissen Sie: Dies nicht zu tun, verschwendet Ihre Ressourcen. Es kostet Zeit, Geld und vermutlich auch eine Menge Nerven. Umso erstaunlicher finde ich es, dass – obwohl es doch eigentlich einleuchtend ist, sich auf bestimmte Vorhaben gründlich vorzubereiten – im Bereich des Online Marketings vielfach andere Wege eingeschlagen werden. Hier wird herumprobiert und drauf los gepostet, dass die Schwarte kracht. Nicht immer führt dies zum Erfolg. Und wenn es dann in die Hose geht, ist die Frustration groß. Eine gut vorgeplante Strategie im Online Marketing hingegen kann die Weichen in die richtige Richtung stellen.Continue reading

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5 Fehler, die Unternehmen bei der Ansprache ihrer Zielgruppe(n) machen

Im Wettbewerb um zahlende Kundschaft spielt die Zielgruppendefinition für Unternehmen eine entscheidende Rolle. Dennoch misslingt der Versuch leider noch allzu oft, ein klares Bild über eine eigene Zielgruppe zu erhalten. Welche Merkmale bringt sie mit, welche Eigenschaften zeichnet sie aus? Und was bedeutet das für mich in der konkreten Kundenkommunikation?

In meinem heutigen Blog-Beitrag werde ich fünf Fehlern auf den Grund gehen, die bei der Definition und der Ansprache einer Zielgruppe häufig gemacht werden. Gleichzeitig möchte ich Lösungswege für diese Problemfelder anbieten. Ich gebe Ihnen Quellen und Methoden an die Hand, die Sie verwenden können. Eine strategisch durchdachte Zielgruppendefinition ist schließlich Hand-, nicht Hexenwerk.Continue reading

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Kultur als Marke? – Ein paar Gedanken am Beispiel der „Skulptur Projekte Muenster“

Kunst und Kommerz – der Begriff der Kreativwirtschaft versucht, diese beiden Begriffe unter einen Hut zu bringen. Kulturelle Projekte müssen sich zunehmend aus eigener Kraft finanzieren oder zumindest ihren Anteil zum Kuchen beisteuern, um Fördermittel und die nötige Aufmerksamkeit zu erhalten. Dennoch scheuen Kulturschaffende oft die Sprache der Betriebswirtschafts- und Finanzwelt. Zu groß ist die Sorge, mit kommerziellen Unternehmen in einen Topf geworfen zu werden. Wo bleibt denn da bitte noch die künstlerische Idee?

Kunst möchte hinterfragen, gesellschaftliche Prozesse reflektieren und spiegeln. Dazu gehört es oft auch, sich dem Mainstream zu verweigern. Meiner Ansicht nach aber vergeben Künstler Chancen, wenn sie die Mechanismen des modernen Marketings nicht kennen. Richtig angewandt schützt Kulturmarketing das künstlerische Produkt, nutzt aber alle anderen Instrumente zur Kommunikation, um eine Beziehung zu den Besuchern – oder wie der Marketer sagen würde: Konsumenten – aufzubauen.

Dies gilt auch und im Besonderen, wenn es um die Entwicklung einer Marke geht, die im Gedächtnis bleibt. Doch was ist eine Marke eigentlich genau? Und ist sie mit künstlerischen Interessen überhaupt vereinbar? Diesen Fragen möchte ich in meinem heutigen Blogpost auf den Grund gehen.Continue reading

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Geschichten vom nachhaltigen Wachstum – Rückblick #TEDxMS 2015

Routine ist eine feine Sache. Sie gibt uns Sicherheit und beschleunigt wiederkehrende Abläufe. Leider kann man sich zu sehr an sie gewöhnen. Leider deswegen, weil kreative Problemlösungen, die vom Alltäglichen abweichen, so schnell ins Hintertreffen geraten oder – noch schlimmer – gar nicht erst erdacht werden.

Dass Querdenken für Innovation unverzichtbar ist, da sind sich die meisten Menschen einig. Den Mut, gegen alle Zweifel und Widerstände neue Wege zu beschreiten, haben die wenigsten. Dabei muss es nicht immer die fette Vision vom digitalen Wandel und dem ultimativen Gadget, vom hundertprozentigen Weltbefriedungsprogramm oder der allumfassenden Anti-Hunger-Kampagne sein.

Dass auch kleine Impulse große Wirkung haben können, wenn man sie Schritt für Schritt verfolgt, davon berichteten auf der diesjährigen TEDxMünster 2015 unter dem Motto „The story of growth“ gleich 14 Speaker, die erstaunliche Ideen zur Umsetzung brachten oder in nächster Zeit noch umsetzen werden.Continue reading

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