Über Vertrauen – #barcampkoeln 2017

Mit Vertrauen ist es so eine Sache: Du weißt nie, ob es sich lohnt. Das wirst du erst im Nachgang erfahren. Doch solltest du deswegen auf Vertrauen verzichten? Auf dem diesjährigen Barcamp Köln besuchte ich eine Session zu diesem Thema. In einer Sache waren wir Teilnehmer uns einig: Ohne Vertrauen geht es nicht.Weiterlesen

Die Schroffensteins am Borchert-Theater

Dass das Borchert-Theater nicht experimentierfreudig wäre, kann man Intendant Meinhard Zanger, Regisseurin und Dramaturgin Tanja Weidner und dem Ensemble nun wirklich nicht vorwerfen. Mit „Die Schroffensteins – eine Familienschlacht“ wagen sie sich an Heinrich von Kleists erstaunlich modernen Erstling und bringen ihn als zweisprachiges Narrenspiel auf die Bühne – mit russischen und deutschen Schauspielern.Weiterlesen

Für mehr Autorinnenzeit – ein Interview mit Sven Hensel auf der #fbm17

Im Mai dieses Jahres startete der Autor Sven Hensel die Autorinnenzeit. Sein Ziel war es, Schriftstellerinnen bewusst einen Monat lang in den Fokus zu rücken und ihnen die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie verdienen. Ich traf Sven auf der Frankfurter Buchmesse. Erstmals spricht er in einem Interview über seine Aktion, die Ungleichbehandlung der Geschlechter in der Buchbranche und darüber, wie es im kommenden Jahr mit der Autorinnenzeit weitergeht.Weiterlesen

Gender, Tod und Marktwirtschaft – mein Rückblick auf das #litcamp17

Wer viel liest und sich gern unter Menschen begibt, wer die Spontaneität eines Barcamps einer durchgeplanten Vortragsveranstaltung vorzieht, der sollte es vielleicht mal mit einem Besuch beim nächsten Literaturcamp Heidelberg versuchen. In diesem Jahr fanden sich rund 200 Bücherbegeisterte zum #litcamp17 zusammen. Mein (später) Rückblick auf die Veranstaltung.Weiterlesen

NICHTHIER – Veranstaltungstipp fürs Wochenende

Als ich 2004 nach Münster kam, begegnete ich einer Literatin an vielen Orten: Annette von Droste-Hülshoff. 2007 dann brachte ich mit der Schauspielerin Cornelia Kupferschmid und dem Musiker/Sounddesigner Kai Niggemann „Aber ich entschwand“ auf die Kellerbühne des Pumpenhauses, einen Monolog aus dem Briefwechsel zwischen der Droste und Levin Schücking. Mich fasznierte ihre Sprache und ihr Wesen, das zwischen den Welten wandelte – wie ich es von Figuren aus Ingeborg Bachmanns Texten kenne.Weiterlesen

Im Reich der Täufer

Uraufführung am Borchert-Theater: Das neue Jerusalem

2017 jährt sich der Beginn der Reformationsbewegung zum 500sten Mal. Damals schlug der Theologe und Mönch Martin Luther seine 95 Thesen an die Tore der Schlosskirche in Wittenberg. Das Wolfgang-Borchert-Theater widmet sich zu diesem Anlass einem besonderen Kapitel der Reformation: dem Täuferreich.Weiterlesen

Expedition Happiness: Regiebesuch im Cineplex Münster

Mit seiner Rad-Reise-Doku „Pedal the world“ lockte Felix Starck 2015 weit über 100.000 Zuschauer in die Kinos. In der vergangenen Woche nun hatte sein neues Machwerk Premiere, das er im Team mit seiner Freundin Selima Taibi realisierte: „Expedition Happiness“. Im 13 Meter langen umgebauten Schulbus und mit Berner Sennehund Rudi reisten sie quer über den amerikanischen Kontinent von Alaska bis Mexiko. Bei ihrem Besuch im Cineplex Münster am vergangenen Sonntag mussten sie sich auch kritische Stimmen gefallen lassen.Weiterlesen

Bist du ein Opfer oder ein Gestalter?

Bringt uns das Leben in Situationen, in denen wir uns entscheiden müssen, so reagieren wir sehr unterschiedlich darauf. Dinge in unserer Umgebung ändern sich, Menschen kommen und gehen. Nicht immer ist dies angenehm, mitunter sogar sehr schmerzhaft. Ob wir uns im Schmerz suhlen oder Verantwortung übernehmen, um etwas an den Umständen zu verändern, steht jedem von uns frei. Da trennt sich die Spreu vom Weizen beziehungsweise die abhängige von der unabhängigen Persönlichkeit.Weiterlesen

Lesen, Bücher, Literaten – #LitcampBN17

Was geschieht, wenn man einen Haufen Literaturbegeisterter und -schaffender an einem Ort zusammenbringt, ohne das Programm vorab geplant zu haben? Eine ganze Menge! Sichtlich erfreut über die große Resonanz auf das erste Literaturcamp Bonn am 8. April zeigten sich denn auch die drei Organisatorinnen Uschi Fuchs, Christine Krauß und Ute Lange bei der Begrüßung der Teilnehmer. Die Hütte war voll, der Sessionplan füllte sich fix und der Tag ging viel zu schnell vorbei. Hier ein paar meiner Eindrücke.Weiterlesen