Sexting an Schulen: Theaterpremiere im Bühnenboden

Das Thema Sexting beschäftigt derzeit viele Schüler, Eltern und Pädagogen. Kein Wunder, denn Sexting an Schulen wird schnell mit dem Begriff Cybermobbing in Verbindung gebracht. Sobald erotische Bilder von Mädchen oder Jungen in Umlauf gebracht werden, droht den Betroffenen der reinste Spießrutenlauf. Unser Theaterstück „WWW – welt weit weg“ am Kammertheater Der kleine Bühnenboden möchte eine Grundlage bilden, um mit Jugendlichen zum Thema ins Gespräch zu kommen.

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Ein Barcamp für Münster – #MSCamp17

Lange habe ich darauf gewartet, ein solches Barcamp in Münster zu erleben. Eines, bei dem sich Menschen aus verschiedenen Bereichen, vor allem aber aus Kommunikation und Online Marketing, treffen und austauschen. Dank einer engagierten Gruppe von Münsteranern wurde es am 24. Februar 2017 nun Wirklichkeit: Das Münstercamp fand erstmals in den Räumlichkeiten des Kreativ-Hauses statt. So kam es, dass ich diesmal zu Fuß zu einem Barcamp gehen konnte.

Digitales auf der Frankfurter Buchmesse – #fbm16

Die Frankfurter Buchmesse ist ein Paradies für Freunde des Printmediums Buch, doch auch die zunehmende Digitalisierung in der Branche war in diesem Jahr an vielen Ecken spürbar. Nicht nur neue Vermarktungsmodelle für Bücher und Software für Autoren und Buchhändler wurden vorgestellt, auch die Produktwelt ist im Wandel. Und damit ist nicht nur die Übertragung der Printinhalte in digitale Formate wie E-Books gemeint. Zwei Tage lang habe ich mich über das Messegelände in Frankfurt treiben lassen. Hier ein paar Eindrücke von meinem Rundgang.

Das Lernen lernen, Teil 1: Die Birkenbihl-Methode

Du kennst das: Du schaust gedankenverloren auf die Uhr – oder dein Handy –, um zu sehen, wie spät es ist. Einen klitzekleinen Augenblick später hast du die Uhrzeit bereits wieder vergessen. Wenn dich jetzt jemand danach fragt, musst du erneut nachsehen. Die Information ist schlicht und ergreifend an deiner bewussten Wahrnehmung vorbei gerutscht.

Wie mit der Uhrzeit, so ging es mir oft mit Zugverbindungen. Zigmal musste ich auf den Ausdruck meines Tickets schauen, bevor ich gecheckt hatte, wann ich auf welchem Gleis sein sollte. Ich sah nach, registrierte ein paar Ziffern und verdrängte sie umgehend. Wie war das nochmal? Wo musste ich genau hin? Besser, ich sehe nochmal nach …

Das Prozedere wiederholte sich stets wieder, bis ich vor Kurzem eine Methode entdeckte, die mir das Merken solcher Zahlenfolgen erleichtert hat. Die Methode stammt von Vera F. Birkenbihl und heißt daher die Birkenbihl-Methode. Ich startete einen Selbstversuch und kann aus eigener Erfahrung sagen: Sie funktioniert.

Was mir Mut macht #Mutmachparade

Manchmal fehlen einem die Worte. Manchmal ist jedes Wort zu viel. Manchmal aber können Worte auch Brücken bauen. Mir hat das Schreiben über schwere Zeiten hinweggeholfen, es hat mir neue Erfahrungshorizonte eröffnet und mich mit vielen einzigartigen Menschen zusammengebracht – im realen Leben und virtuell. Heute sind Texte mein Handwerkszeug und sie sichern mir meinen Lebensunterhalt. Angefangen hat meine professionelle Tätigkeit als Autorin vor fast zehn Jahren mit Bloggen. Eines meiner Blogs brachte mich auch mit Johannes Korten in Verbindung.

Das Netz ist ein guter Ort

Vergangene Woche ist Johannes gestorben. Zu früh. Viel ist in den vergangenen Tagen über ihn geschrieben worden. Ich möchte meine erste virtuelle Begegnung mit ihm zum Thema dieses Postings machen, weil auch mich sein Tod sehr berührt hat. Im Mai 2014 stieß ich – mehr durch Zufall – auf die #Mutmachparade auf seinem Jazzblog und nahm daran teil. Ich finde, heute ist ein passender Tag, diesen Hashtag wieder aufleben zu lassen. Es könnte ein kleiner Beitrag sein, das Netz zu einem guten Ort zu machen, wie Johannes es sich von uns allen gewünscht hat.

#webseidank: Auf den Blickwinkel kommt es an

#webseidank lautet das Motto der aktuellen Blogparade auf dem Blog von Thomas F. Reis und Annette Schwindt. Was hast du dem Netz zu verdanken? Wo hatte es einen positiven Einfluss auf dein Leben? Es gefällt mir, diese Perspektive einzunehmen. Neben all den belastenden Themen wie Datenmissbrauch, Cyberkriminalität und Hasskommentaren im Netz, die durch die Web-Gazetten geistern, ist es an der Zeit, den Blick auf die Faktoren zu richten, die uns voranbringen.

Ich bin der Überzeugung, dass wir als Gesellschaft der Erfindung des Internets, vor allem in der 4.0-Variante, viel zu verdanken haben. Die Chancen überwiegen. Wie so oft liegt es an jedem einzelnen, hier Verantwortung zu übernehmen und die Mittel, die zur Verfügung stehen, richtig einzusetzen. Es ist wichtig, dass das zur Sprache kommt! Also vielen Dank für das tolle Thema. Hier ist mein Beitrag zur Blogparade. Ein Gedankenstrom.

Bloggen für Autoren – #litcamp16

Viele Autoren bloggen. Wenn sie schreiben, fühlen sie sich in ihrem Element. Allerdings gibt es eine Besonderheit, die Autorenblogs von anderen Bloggern abhebt. Darüber und über einige nützliche Tipps zum Thema hielt ich auf dem diesjährigen Literaturcamp Heidelberg eine Session. Hier eine Zusammenfassung.

Warum überhaupt bloggen?

Es gibt viele gute Gründe, als Autor ein Blog zu schreiben. Spaß an der Freude, der Wunsch sich auszudrücken und andere am Prozess des Schreibens teilhaben zu lassen zum Beispiel. Doch auch diese Punkte sprechen dafür:

Wider den Selbstoptimierungswahn – Premiere von „Das Maß der Dinge“

Welche gesellschaftliche Aufgabe erfüllt Kunst und wie weit darf sie gehen? Diese Frage ist so alt wie der akademische Begriff der Kunst selbst. Wir erschaffen und denken gleichzeitig (auf wissenschaftlicher Ebene) darüber nach, warum wir erschaffen. Im Kern wirft uns das immer auf eines zurück: auf unser Verhältnis zu uns selbst und zu dem Anderen.

Es geht um Beziehung in Neil LaButes Theaterstück „Das Maß der Dinge“. Um Beziehung und um Bindung. Eine Bindung, die auch Abhängigkeit genannt werden könnte. Ein schüchterner junger Mann lernt in einem Museum eine faszinierende Frau kennen. Er verfällt ihr mit Haut und Haar und passt sich bereitwillig ihren Erwartungen an.

Sie umgekehrt fordert ihn heraus, traktiert ihn mit Zuckerbrot und Peitsche und macht sich dabei sein angeschlagenes Selbstwertgefühl zunutze. Am Hawerkamp, Halle B/Münster brachte das Theater Delüx das beklemmende Zwei-Personen-Drama zur Aufführung.

Effizienz im Job – wie du deinen Arbeitsalltag sinnvoll strukturieren kannst

Wer schon einmal selbständig gearbeitet hat, der weiß: Selbstmanagement und die Organisation der Arbeitsabläufe sind eine echte Herausforderung. Niemand gibt dir einen genauen Zeitplan vor. Es gibt zwar Deadlines, aber den Weg dorthin bestreitest du häufig allein. Das verlangt einem einiges ab. Aber nicht nur Selbständige betrifft das Thema Zeitmanagement, auch für Festangestellte ist es wichtig, die anstehenden Aufgaben effizient abzuarbeiten, um Überstunden zu vermeiden und ihre Kräfte beisammen zu halten.

Die 85-Prozent-Formel

Wir alle wissen: Dinge, die vorher nicht planbar sind, gibt es zu Hauf. Für sie sollten Ressourcen freigehalten werden. Nicht umsonst empfiehlt Gunter Dueck in seinem Buch „Schwarmdumm“ eine maximale Plan-Auslastung von 80 bis 85 Prozent – insbesondere für Führungspersonen. Auch für Manager hat der Tag schließlich nur 24 Stunden und die persönlichen Ressourcen sind begrenzt. Wer wichtige Entscheidungen zu treffen hat, schnell auf Unvorhergesehenes reagieren und den Überblick behalten muss, sollte besonders auf sich achten und seine Tage sinnvoll strukturieren. Und er sollte eben nur 85 Prozent seiner Zeit fest verplanen.

Was sich bei Töfte Texte künftig ändern wird

Als ich im vergangenen Jahr mein Blog Töfte Texte startete, stand ich am Anfang einer Bewerbungsphase. Ich wollte mich thematisch als Online Marketerin und Texterin positionieren und entsprechend einen Ort schaffen, an dem potenzielle Arbeit- oder Auftraggeber einen Eindruck von mir, meiner Schreibe und meinem Fachwissen gewinnen konnten. In der Zwischenzeit ist viel geschehen und mein Leben hat sich durch meinen aktuellen Job verändert. Entsprechend änderte sich auch mein Ziel für dieses Blog.

Positionierung versus Vielfalt – ein Widerspruch?

Künftig möchte ich mich hier austoben und diverse Themen bespielen. Und ich höre sie schon, die Marketing-Experten: „Neeeiiiin! Was ist mit deiner klaren Positionierung!!??“ Ich mache mir da keine Sorgen. Was in jedem Fall bleibt, ist meine Passion für Sprache, Text und Online Marketing. Gut möglich ist es allerdings, dass ich auch öfter mal Off-Topic-Themen anschneide, wenn sie mir vor die Füße gespült werden und es mir in den Fingern juckt. Positionierung ist eine feine Sache und ich würde jedem nur empfehlen, der mit seinem Blog ein Business aufmachen möchte, sich messbare Ziele zu setzen, seine Zielgruppe zu kennen und sich möglichst spitz zu positionieren.