Buchcover Das Erwachen

[Rezension] „Das Erwachen“ – Kate Chopin

Als 1899 der Roman „Das Erwachen“ (Original-Titel: The Awekening) von Kate Chopin erschien, löste die amerikanische Autorin damit einen Skandal aus. Die Geschichte handelt von Edna Pontellier, einer gut bürgerlich verheirateten zweifachen Mutter, die den Hausstand ihrer Familie verlässt und  Romanzen mit anderen Männern erlebt. Literaturgeschichtlich handelt es sich um ein sprachlich beeindruckendes Werk der Frauenbewegung zum Ende des 19. Jahrhunderts.Weiterlesen

Mein Lesejahr 2019

Im vergangenen Jahr habe ich viele Bücher verschlungen. Seit ein paar Jahren versuche ich im Schnitt ein Buch in der Woche zu lesen. Anbieter wie Blinklist, die Inhalte von Sachbüchern auf wenigen Seiten zusammenfassen, reizen mich nicht. Stattdessen möchte ich, wenn mich ein Thema oder ein Stoff packt, vollkommen in die Welt des oder der Schreibenden eintauchen, der Entwicklung ihrer Gedanken folgen und mich voll und ganz darauf einlassen.Weiterlesen

[Rezension] „Wir brauchen Frauen, die sich trauen“ – Manuela Rousseau

Manchmal ist es nur ein Quentchen Mut, das der Karriere den entscheidenden Kick gibt. Bei Manuela Rousseau gab es einige Kreuzungen, auf denen sie sich auch für den gewohnten, den bequemen Pfad hätte entscheiden können. Was schade wäre, denn wer hätte uns dann eine solche Inspirationsquelle vorgelegt? Mehrfach fasste sie sich ein Herz und ergriff die Chancen, die sich ihr im Berufsleben boten, große wie kleine. Heute nutzt sie ihre Position, um anderen Frauen Mut zu machen.Weiterlesen

Mein Bücherjahr 2018

Ein Buch in der Woche wollte ich im vergangenen Jahr schaffen. Am Ende waren 56. Dabei hätte ich Anfang Januar nicht vermutet, dass ich meine Vorgabe auch nur annähernd erreichen könnte. Ein Überblick über mein Lese- und Bücherjahr 2018.Weiterlesen

[Rezension] Kranichland – Anja Baumheier

Ein Brief bringt das Leben von Theresa Matusiak vollkommen durcheinander: Ihre vor Kurzem verstorbene Schwester Marlene habe ihr ein Haus vererbt. Sie kann es kaum glauben, das muss ein Missverständnis sein, denn – davon ist Theresa überzeugt – Marlene ist schon lange tot. Gestorben bei einem Bootsunfall, so hatten es ihre Eltern damals berichtet. Gemeinsam mit ihrer großen Schwester Charlotte und deren Tochter begibt sich Theresa auf Spurensuche und deckt schließlich ein lang verborgenes Familiengeheimnis auf.Weiterlesen

[Rezension] Schoßgebete – Charlotte Roche

Die Verfilmung ist schuld. Mehr aus Langeweile klickte ich vor einer Weile in der ARD-Mediathek den Film „Schoßgebete“ an. Es war spät, aber ich konnte mich noch nicht aufraffen, ins Bett zu gehen. Dass die wunderbare Lavinia Wilson und Jürgen Vogel in dem Film die Hauptrollen spielen, hatte ich irgendwann gelesen, mir aber nicht gemerkt. Obgleich ich dachte, dass ich ohnehin nur eine halbe Stunde durchhalten würde, schaute ich den Film bis ganz zum Ende an. Einen Tag später kaufte ich das Buch.Weiterlesen