[Rezension] „Mitternachtsclowns“ – J.J. Howard

Überraschend gerät das Leben der Schülerin Lexi aus den Fugen. Ihr Vater stirbt und lässt seine Tochter mittellos zurück. Lexis Mutter hat sich schon vor Jahren aus dem Staub gemacht. Alleine macht sich Lexi auf den Weg zu einem Zirkus, um ihre Mutter zu treffen, die sie dort vermutet. Doch die ist nicht auffindbar. Stattdessen bahnen sich neue Freundschaften an und auch die eine oder andere romantische Verstrickung.Weiterlesen

[Rezension] Die Hochzeit der Chani Kaufman – Eve Harris

Es klingt wie eine Geschichte aus dem vorherigen Jahrhundert: Chani und Baruch werden heiraten. Tatsächlich aber haben sie sich erst wenige Mal gesehen und noch kein einziges Mal berührt. Das, was in der Hochzeitsnacht zwischen ihnen geschehen soll, ist für sie ein Mysterium, keiner erklärt es ihnen. Entscheidend ist: Sie beide haben der Hochzeit zugestimmt und werden nach streng religiösen, das heißt in diesem Fall nach jüdisch-orthodoxen Maßstäben leben.Weiterlesen

[Rezension] Tote Models nerven nur – Vera Nentwich

Tote Models können einem schon gehörig auf den Zeiger gehen. Zumindest dann, wenn sie einem direkt vor die Füße gespült werden und man selber prompt unter Verdacht gerät, die Finger im Spiel zu haben. So ergeht es Sabine, als sie sich mit ihrer Erzfeindin Judith treffen will, um sich – sie kann es selbst kaum glauben – bei ihr zu entschuldigen. Daraus wird allerdings nichts, denn Judith steckt kopfüber im Dorfteich und gibt keinen Mucks mehr von sich. Sie ist mausetot. Als wäre das noch nicht genug, dreht auch noch Sabines Chef am Rad und macht ihr Vorhaltungen. Um ihre Reputation wiederherzustellen, versucht Sabine im beschaulichen Grefrath nun selbst, den wahren Mörder aufzuspüren.Weiterlesen

[Rezension] Die Glücksformel – Stefan Klein

Was, wenn es eine Formel gäbe, die es dir ermöglicht, einfach glücklich zu sein? Nichts müsstest du mehr dem Zufall überlassen, ein Puzzleteil fügte sich wie von selbst in das andere. Eine schöne Vorstellung, denn wer wünscht sie sich schließlich nicht, die vollkommene Zufriedenheit? Ganz so einfach ist es freilich nicht, auf der Welle der guten Gefühle zu schwimmen. Allerdings ist es auch nicht so schwer, wie man manchmal glaubt. Das zumindest ist eine meiner Erkenntnisse nach der Lektüre von Stefan Kleins „Die Glücksformel“.Weiterlesen

[Rezension] Die Flucht der blauen Pferde – Sabine Schulze Gronover

Das hat sich Konstantin Neumann auch anders vorgestellt. Gerade wurde er aus dem Gefängnis entlassen, da stolpert er im Treppenhaus seiner neuen Bleibe über eine Frauenleiche. Was nun? Sollte er sich nicht besser raushalten, um nicht selbst in Verdacht zu geraten? Konstantin entscheidet sich dagegen und schaltet die Polizei ein. Doch das ist ihm nicht genug: Die Neugierde treibt ihn an und so begibt er sich gleich selbst auf Mörderjagd.Weiterlesen

[Rezension] Die Hummerschwestern – Beverly Jensen

Als Beverly Jensen begann, die Geschichte ihrer Mutter Idella und deren Schwester Avis aufzuschreiben, ahnte sie nicht, dass das Werk einmal ein Bestseller werden würde. Sie erlebte es auch nicht mehr, denn sieben Jahre vor der Veröffentlichung starb sie an Krebs. 2010 fügte ihr Ehemann die Kurzgeschichten chronologisch zusammen und suchte einen Verlag für den so entstandenen Roman. Seitdem faszinierte die Geschichte tausende Leser.Weiterlesen

[Rezension] Winternähe – Mirja Funk

Lola will Gerechtigkeit. Nachdem zwei Bekannte ein Bild von ihr in aller Öffentlichkeit mit einem Hitlerbärtchen verunziert haben, setzt sie sich zur Wehr – und geht vor Gericht. Hier aber zieht sie den Kürzeren, denn, strenggenommen, ist sie als Tochter einer nicht-jüdischen Mutter und eines jüdischen Vaters gar keine „richtige“ Jüdin. Gefühlt sieht Lola das anders. Deutsch sein und jüdisch sein, für sie ist dies kein Widerspruch. Das Gesetz der matrilinearen Vererbung spielt in ihrem Alltag keine Rolle.Weiterlesen

[Rezension] Das geheime Leben der Violet Grant – Beatriz Williams

Berühmte Namen umschwirren die Aura der Violet Grant. Koryphäen der Physik wie Max Planck und Albert Einstein geben sich bei ihr und ihrem Professoren-Gatten die Klinke in die Hand. Den Ehemann jedoch soll sie eines Tages eigenhändig ermordet haben. Keine geringere als ihre Nichte Vivian schickt die Autorin Beatriz Williams rund 50 Jahre später auf ihre Spur.Weiterlesen