[Rezension] Stimmen – Ursula Poznanski

Es ist der dritte Fall des Ermittlerteams Beatrice Kaspary und Florin Wenniger. Diesmal führt uns die Bestseller-Autorin Ursula Poznanski hinter die Mauern einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung. Dabei überzeugt sie mit interessanten Figuren, an die spannungsgeladenen Finals ihrer ersten beiden Thriller kann „Stimmen“ jedoch nicht anknüpfen.Weiterlesen

[Rezension] 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen – Bronnie Ware

Die Australierin Bronnie Ware ist eine ungewöhnliche Frau. In jungen Jahren entschied sie, aus dem Alltagstrott einer Bankkauffrau auszubrechen und verbrachte eine Weile im Ausland. Schließlich kehrte sie zurück, doch auch diesmal hielt sie es nicht lange in dem Bürojob aus. Stattdessen wechselte sie in einen vollkommen neuen Bereich und arbeitete künftig als Palliativpflegerin. In ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ berichtet sie von ihren Erfahrungen und eindringlichen Gesprächen mit Menschen, die dem Tod ins Auge sehen.Weiterlesen

[Rezension] Ziemlich nah am Glück – Saira Shah

Die Tochter von Anna und Tobias ist anders als andere. Sie kommt mit einer Behinderung zur Welt und schnell wird klar: Freya wird sich nicht so entwickeln wie andere Kinder. Sie wird pflegebedürftig bleiben, nicht sprechen und auch auf andere Art und Weise nur schwer kommunizieren können. Die frisch gebackenen Eltern stürzt die Situation in eine große Krise.Weiterlesen

[Rezension] Die weiße Massai – Corinne Hofmann

Die Autobiografie „Die weiße Massai“ von Corinne Hofmann erschien bereits Ende der 1990er-Jahre. Darin schildert die Autorin ihre Erlebnisse in Kenia, wo sie sich in einen Samburu-Krieger verliebte und mit ihm eine Ehe einging. Sowohl das Buch als auch die spätere Verfilmung des Stoffes erreichten ein Millionenpublikum.Weiterlesen

[Rezension] Judas – Amos Oz

Es gibt Bücher, die fesseln von der ersten Seite an, überzeugen mit wagemutigen dramatischen Wendungen und einer ordentlichen Prise Spannung. Andere hingegen kommen eher unauffällig daher, schleichen sich nur tröpfchenweise ins Bewusstsein und nehmen einen langsam mit auf eine innere Reise. „Judas“ von Amos Oz ist eher letzterer Kategorie zuzuordnen. Es ist ein Kammerspiel für drei Personen. Der Held, der eigentlich ein Antiheld ist, macht scheinbar keine allzu intensive Wandlung durch. Er lässt die Dinge mit sich geschehen, das ist auch schon alles. Auf den ersten Blick.Weiterlesen

[Rezension] Die vergessene Generation & Kriegsenkel von Sabine Bode

Für zwei Wochen lag mein Blog brach. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Da ich „nebenher“ gerade ein weiteres Studium absolviere und vor ein paar Tagen meine Diplomarbeit abgeben musste, hatte ich gut mit anderen Büchern und Texten zu tun. Meist lese ich mehrere Bücher nebeneinander, fachliche und auch private, aber fürs Rezensieren hat es zeitlich einfach nicht gereicht. Nunja, in der Zwischenzeit hat sich in meinem Gelesen-Regal einiges angesammelt. Diese beiden hier zum Beispiel habe ich mit großem Interesse verschlungen.Weiterlesen

[Rezension] Jahre wie diese – Sadie Jones

In einem Museum begegnen sich Nina und Luke, die Protagonisten des Romans „Jahre wie diese“, zum ersten Mal. Sie wissen es nicht und werden sich später kaum an diesen Augenblick erinnern können. Ihre Leser aber lässt Autorin Sadie Jones zum Einstieg an dem schicksalhaften Moment im Leben der Kinder teilnehmen. Es ist eine Schlüsselszene dieses bewegenden Romans, der in der englischen Theaterlandschaft der 70er-Jahre spielt.Weiterlesen

[Rezension] Der Pferdeflüsterer – Nicholas Evans

Ein schrecklicher Unfall verändert das Leben von Annie und ihrer Tochter Grace auf tragische Weise. Grace verliert dabei nicht nur ihre beste Freundin Judith und ihren Unterschenkel, sondern zudem noch ihren Lebensmut. Mit Pilgrim, Graces Pferd, das ebenfalls vom Unfall schwer gezeichnet wurde, sieht es nicht viel anders aus. Doch trotz seiner schweren Verletzungen entscheidet sich Annie, das Tier nicht einschläfern zu lassen. Stattdessen bringt sie ihre Tochter und den traumatisierten Pilgrim zu Tom Booker. Dieser soll auf geradezu magische Weise mit Pferden kommunizieren können.Weiterlesen

[Rezension] Ein Jahr auf dem Land – Anna Quindlen

Rebecca Winter ist eine gefeierte Künstlerin. Als Fotografin setzte sie einst Maßstäbe. Ihr Werk „Stillleben mit Brotkrümeln“ erzielte Spitzenpreise. Doch als Jahre später weitere Erfolge ausbleiben, ihre Ehe in die Brüche geht und sich die unbezahlten Rechnungen stapeln, zieht es sie unfreiwillig – und fernab des Glamours – aufs Land. Ein Jahr lang hält sie sich in der Stille und Abgeschiedenheit auf und nutzt die Zeit, vergangene Ereignisse Revue passieren zu lassen.Weiterlesen