[Rezension] Die Hummerschwestern – Beverly Jensen

Als Beverly Jensen begann, die Geschichte ihrer Mutter Idella und deren Schwester Avis aufzuschreiben, ahnte sie nicht, dass das Werk einmal ein Bestseller werden würde. Sie erlebte es auch nicht mehr, denn sieben Jahre vor der Veröffentlichung starb sie an Krebs. 2010 fügte ihr Ehemann die Kurzgeschichten chronologisch zusammen und suchte einen Verlag für den so entstandenen Roman. Seitdem faszinierte die Geschichte tausende Leser.Weiterlesen

[Rezension] Winternähe – Mirja Funk

Lola will Gerechtigkeit. Nachdem zwei Bekannte ein Bild von ihr in aller Öffentlichkeit mit einem Hitlerbärtchen verunziert haben, setzt sie sich zur Wehr – und geht vor Gericht. Hier aber zieht sie den Kürzeren, denn, strenggenommen, ist sie als Tochter einer nicht-jüdischen Mutter und eines jüdischen Vaters gar keine „richtige“ Jüdin. Gefühlt sieht Lola das anders. Deutsch sein und jüdisch sein, für sie ist dies kein Widerspruch. Das Gesetz der matrilinearen Vererbung spielt in ihrem Alltag keine Rolle.Weiterlesen

[Rezension] Das geheime Leben der Violet Grant – Beatriz Williams

Berühmte Namen umschwirren die Aura der Violet Grant. Koryphäen der Physik wie Max Planck und Albert Einstein geben sich bei ihr und ihrem Professoren-Gatten die Klinke in die Hand. Den Ehemann jedoch soll sie eines Tages eigenhändig ermordet haben. Keine geringere als ihre Nichte Vivian schickt die Autorin Beatriz Williams rund 50 Jahre später auf ihre Spur.Weiterlesen

[Rezension] Wolfsstadt – Bernd Ohm

Als „Kriminalroman“ wird „Wolfsstadt“ von Bernd Ohm auf dem Cover eingeordnet. Dabei ist das Debüt des Autors weit mehr als das: Es ist das Psychogramm zweier Menschen, die während der Gräuel der Nationalsozialisten auf verschiedenen Seiten standen. Bernd Ohm gibt den Traumata des Zweiten Weltkriegs ein von Schmerz- und Schuldgefühlen verzerrtes Gesicht.Weiterlesen

[Rezension] Stimmen – Ursula Poznanski

Es ist der dritte Fall des Ermittlerteams Beatrice Kaspary und Florin Wenniger. Diesmal führt uns die Bestseller-Autorin Ursula Poznanski hinter die Mauern einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung. Dabei überzeugt sie mit interessanten Figuren, an die spannungsgeladenen Finals ihrer ersten beiden Thriller kann „Stimmen“ jedoch nicht anknüpfen.Weiterlesen

[Rezension] 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen – Bronnie Ware

Die Australierin Bronnie Ware ist eine ungewöhnliche Frau. In jungen Jahren entschied sie, aus dem Alltagstrott einer Bankkauffrau auszubrechen und verbrachte eine Weile im Ausland. Schließlich kehrte sie zurück, doch auch diesmal hielt sie es nicht lange in dem Bürojob aus. Stattdessen wechselte sie in einen vollkommen neuen Bereich und arbeitete künftig als Palliativpflegerin. In ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ berichtet sie von ihren Erfahrungen und eindringlichen Gesprächen mit Menschen, die dem Tod ins Auge sehen.Weiterlesen

[Rezension] Ziemlich nah am Glück – Saira Shah

Die Tochter von Anna und Tobias ist anders als andere. Sie kommt mit einer Behinderung zur Welt und schnell wird klar: Freya wird sich nicht so entwickeln wie andere Kinder. Sie wird pflegebedürftig bleiben, nicht sprechen und auch auf andere Art und Weise nur schwer kommunizieren können. Die frisch gebackenen Eltern stürzt die Situation in eine große Krise.Weiterlesen

[Rezension] Die weiße Massai – Corinne Hofmann

Die Autobiografie „Die weiße Massai“ von Corinne Hofmann erschien bereits Ende der 1990er-Jahre. Darin schildert die Autorin ihre Erlebnisse in Kenia, wo sie sich in einen Samburu-Krieger verliebte und mit ihm eine Ehe einging. Sowohl das Buch als auch die spätere Verfilmung des Stoffes erreichten ein Millionenpublikum.Weiterlesen